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Gemeindearchiv- Ortsfamilienbuch Unterringingen

Buchvorstellung

Unterringingen auf 734 Seiten

Manfred Wegele recherchierte viele Jahre um dieses Ortsfamilienbuch zu gestalten
Von Helmut Herreiner

Buchvorstellung

Ein stolzes Werk ist das Ortsfamilienbuch Unterringingen des Autors Manfred Wegele (rechts) geworden. Eine große Hilfe vor Ort war ihm Margarete Oßwald (links), die Material sammelte und immer wieder Kontakte herstellte. Großes Lob zollte der 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Bissingen, Ottmar Hurler (Bildmitte), dem umfangreichen Werk.
Foto: Foto: Herreiner

Unterringingen
Es ist ein gewaltiges Werk, das in jahrelanger Forschungsarbeit entstanden ist: 734 Seiten umfasst das Ortsfamilienbuch Unterringingen, das der Ahnenforscher und Autor Manfred Wegele aus Donaumünster am vergangenen Samstagabend im Schützenheim in Oberringingen der Öffentlichkeit vorgestellt hat.

Viele interessierte Bürger aus dem oberen Kesseltal und zahlreiche Familienforscher aus ganz Nordschwaben waren zu der offiziellen Präsentation des Buches gekommen, ist Manfred Wegele doch als 1. Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, der Bezirksgruppe Schwaben und als Initiator des Nordschwäbischen Stammbaumtisches, seit vielen Jahren ein Vorbild für alle Ahnen- und Familienforscher.
Höchst beeindruckt von dem monumentalen Werk zeigten sich auch Bissingens 2. Bürgermeister Ottmar Hurler, der Unterringinger Gemeinderat Werner Wiedemann, die beiden Kreisarchivpfleger Gerhard Beck (Donau-Ries) und Helmut Herreiner (Dillingen) sowie Hartmut Steger, Archivar des Fürstlich-Oettingischen Archivs auf der Harburg.

Ottmar Hurler dankte dem Autor für ein beeindruckendes Werk, das zu schaffen eine Begeisterung und akribische Arbeitsweise brauchte, die über lange Zeit anhielt. „Sie sehen ihre Forschung als Berufung“, lobte er Wegele und vergaß nicht hinzuzufügen, dass dieses Ortsfamilienbuch es für viele Familien aus dem Kesseltal einfach mache, ihren Ahnenlinien nachzugehen, ohne selbst mühsam forschen zu müssen.

Dank gelte aber auch allen, die als Gewährsleute vor Ort beim Sammeln von Daten und Materialien mitgeholfen hätten, allen voran Margarete Oßwald, Jörg-Reiner Mayer-Karstadt und Pfarrer Reinhold Hertle.

Warum ein so renommierter Forscher wie Manfred Wegele ausgerechnet über Unterringingen und Umgebung ein Ortsfamilienbuch verfasst, erläuterte er selbst:
"Meine Familienforschung hat einst in Unterringingen begonnen, weil von hier meine Mutter stammt." Diese Forschung mündete dann bald in eine systematische Auswertung der Unterringinger Kirchenbücher, die immerhin bis in das Jahr 1575 zurückreichen. Diesen reichen Fundus ergänzte Manfred Wegeie durch weitere Recherchen in Steuerbüchern, Amtsprotokollen und -rechnungen und Leibeigenschaftsakten, die im Archiv auf der Harburg erhalten sind.
Eine Beamerpräsentation zeigte auf, was in dem neuen Buch außer der Auflistung der Ortsbewohner in der Zeit von 1575 bis 1925 noch alles enthalten ist:
Zahlreiche Bilder aus dem Leben im oberen Kesseltal, eine Vielzahl historischer Ereignisse und die Erläuterungen und Statistiken machen es zu einer Fundgrube für alle an der Heimatgeschichte Interessierten.
Die vorgestellten Beispiele von bemerkenswerten Ereignissen verleiteten manchmal zum Schmunzeln, machten häufig aber auch betroffen, etwa wenn die einstigen Konflikte zwischen evangelischen und katholischen Bürgern thematisiert wurden, aber auch Berichte über verheerende Hochwasser- oder Brandkatastrophen. (her)
Das Ortsfamilienbuch ist zum Preis von 35 Euro im Rathaus und im Gemeindearchiv in Bissingen, in den Raiffeisenbank-Geschäftsstellen Bissingen
und Unterringingen sowie beim Autor selbst erhältlich.

www.donau-zeitung.de vom 29.11.2011

Zahlen Daten Fakten RN

www.rieser-nachrichten.de vom 29.11.2011
Presseartikel von der Vorstellung Rieser Nachrichten pdf >>>

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26.11.2011 in Oberringingen

Vorstellung des Ortsfamilienbuches Unterringingen

Nach vieljähriger umfangreicher Recherchearbeit konnte nun endlich das Ortsfamilienbuch der evangelischen Pfarrei Unterringingen mit den zum Kirchsprengel gehörenden Dörfern und Weilern fertiggestellt werden.

Neben den Kirchenbüchern (ab 1575) wurden zahlreiche weitere Quellen - sogar teilweise bis ins 15. Jh. zurück - ausgewertet.

Mit Hilfe dieses Werkes sollte jeder Interessent in der Lage sein, seine Vorfahren, soweit sie hier ansässig waren, gemäß den alphabetisch und chronologisch angeordneten Ortsfamilien zu entnehmen.
Da damit alle möglichen verwandtschaftlichen Beziehungen gut nachvollziehbar sind, können Sie damit auch Ihre Ahnentafel oder Ihren Stammbaum anlegen. Auch ist es sehr interessant festzustellen, welche Familien schon zu den „Urgeschlechtern“ gehörten.
Durch die dankenswerte Unterstützung der Bevölkerung wurde das Buch nun auch reich bebildert. Allen Unterstützern an dieser Stelle herzlichen Dank.


In weiteren Kapiteln erfährt man viel Interessantes, z.B. über die Schrecken des 30-jährigen Krieges oder über außergewöhnliche oder bemerkenswerte Ereignisse. Zuwanderungen und Abwanderungen, z.B. im 19. Jh. nach Amerika wurden ebenso dokumentiert.

Zum besseren Verständnis der Rechts- und Lebensverhältnisse und Geschehnisse vergangener Jahrhunderte dient eine Reihe erläuternder Texte.
Mit einem Namens- und Ortsregister ist das Buch gut erschließbar.

Presseartikel Anzeige zur Vorstellung

 

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Ein Paradies für Ahnenforscher - Geschichte -

27 Ortsfamilienbücher veröffentlicht, weitere sind in Arbeit

Bericht und Foto: Helmut Herreiner

Tapfheim/Nördlingen

Die Region Nordschwaben gilt als Paradies für Ahnenforscher.

Der Grund: Hier gibt es auf engem Raum so viele Ortsfamilienbücher als Fundgrube für Familienkundier, wie nirgendwo sonst.
Dies wurde beim Januartreffen des Stammbaumtisches, das dreimal im Jahr im Vereinsheim des Heimat- und Brauchtumsvereins im Tapfheimer Ortsteil Erlingshofen stattfindet, einmal mehr deutlich.

Manfred Wegele hat eine ganze Reihe von Ortsfamilienbüchern veröffentlicht.

Neuerscheinungen
Im Anschluss an die Vorstellung des seit sechs Jahren laufenden Friedhofsprojektes durch Sabine Scheller und des Programms des in Augsburg stattfindenden Deutschen Genealogentags (31. August bis 3. September 2012) wurden den nordschwäbischen Forschern mehrere Neuerscheinungen an Forscherliteratur präsentiert. Gerhard Beck verfasste zusammen mit Marco Wunder das Ortsfamilienbuch Pfäfflingen im Ries. Es ermöglicht nicht nur die Zurückverfolgung der Vorfahren, sondern gibt auch wesentliche Aufschlüsse über die Ortsgeschichte und enthält neben zahlreichen Abbildungen auch alte Ortspläne und eine Häuserchronik des Altdorfes.
Die erfassten Schriftquellen zu diesem Buch reichen zurück bis in das Jahr 1367.
Gleich zwei aufschlussreiche Schriften zur Geschichte des Dorfes Tapfheim
(im Grenzbereich der heutigen Kreise Donau-Ries und Dillingen) erschienen im vergangenen Jahr.
Mit den Epitaphien der Kirche und des Friedhofs von Tapfheim befasste sich Manfred Wegele. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Buches kommt dem Erhalt der beschriebenen Epitaphien zugute.

Amüsante Details
Außerdem erarbeitete Manfred Wegele auf der Basis der bis 1575 zurückreichenden Kirchenbücher das mehr als 700 Seiten umfassende Ortsfamilienbuch "Unterringingen". 2500 Eheschließungen, aber auch 446 nicht eheliche Verbindungen mit Folgen habe ich hier dokumentieren können", resümierte der unermüdliche Forscher schmunzelnd.
Das Salz in der Suppe sind hierbei amüsante Beispiele einstiger Begebenheiten. So berichtet Wegele zum Beispiel von einem Kind, dessen Vaterschaft strittig war. Nachdem der eine Vater den Nachnamen "Gehen" und der andere mögliche Vater den Namen "Müller" trug, und die Sache damals nicht zu klären war, erhielt der Junge von der Obrigkeit kurzerhand den neu geschaffenen Nachnamen "Gehenmüller".

In den Schubladen der Forscher
Bleibt zu hoffen, so resümierte Wegele, dass zu den 27 Ortsfamilienbüchern, die in den Kreisen Donau-Ries und Dillingen erschienen sind, künftig noch viele dazukommen werden, denn es liegen noch mehrere Manuskripte in den Schubladen der Forscher. (her)

Rieser Nachrichten vom 26.01.2012

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Ein Henker in der Familie

In der Ahnenforschung kann man Überraschungen erleben. Sabine Scheller hat Scharfrichter unter ihren Vorfahren, Manfred Wegele stammt von Augsburger Fuggern ab. Von Eva Maria Knab

Sabine Scheller und Manfred Wegele haben viel Zeit investiert, Chroniken gelesen und in Archiven gestöbert: So haben sie Interessantes über ihre Ahnen erfahren.


Foto: Peter Fastl

Geschockt war sie nicht, überrascht schon. Als Sabine Scheller die Geschichte ihrer Familie zu erforschen begann, stieß sie zunächst auf Vorfahren, wie sie viele andere Menschen haben – Pferdehändler, Landwirte, Lehrer oder Schäfer. Eines Tages aber entdeckte sie in einem Kirchenbuch von 1864 einen Eintrag, der sie vom ersten Augenblick an faszinierte: Ein Zweig ihrer Familie bestand aus Scharfrichtern. „Da wurde es richtig spannend“, sagt sie.
Ahnenforschung ist zum Breitensport geworden

Ahnenforschung ist in Deutschland längst kein ungewöhnliches Hobby mehr. „Sie ist zum Breitensport geworden, jeder Zweite interessiert sich für seine Vorfahren und besonders für Wappen“, sagt Manfred Wegele, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde.

Nach seinen Erfahrungen sind es nicht nur ältere Menschen, die mehr über ihre Ahnen wissen wollen. Manfred Wegele sagt, auch immer mehr junge Leute beginnen das weite Feld der Familienforschung für sich zu entdecken, seit es im Internet immer mehr einschlägige Datenbanken und Recherche-Hilfen gibt.

Sabine Scheller hat mit 17 Jahren ihre Begeisterung für die Genealogie entdeckt. „Wir haben damals eine Großtante meines Vaters besucht, die eine Familienchronik über die Nachkommen des Großvaters hatte“, erzählt sie, „das fand ich faszinierend.“
Im Pfarramt Einblick in die Kirchenbücher genommen

Die Rieserin, die heute in Kempten lebt, begann mit ihrem Hobby wie viele andere. Sie marschierte ins heimatliche Pfarramt in Oettingen, um Einblick in die Kirchenbücher zu nehmen. Als sie dort die Scharfrichterswitwe Maria Josepha Scheller unter ihren Vorfahren entdeckte, war ihr Ehrgeiz geweckt. Sie begann nach älteren Quellen zu suchen. Dafür musste sie bis nach Augsburg fahren und das Bistumsarchiv durchstöbern.

Nun weiß sie nicht nur, dass sie mehrere Henker unter ihren Vorfahren hat. Scheller, die beruflich Krankenschwester ist, hat auch herausgefunden, dass Scharfrichter ein Beruf mit zwei Seiten war. Sie schwangen nicht nur Folterinstrumente und Richtschwert. Sie hatten auch medizinische Kenntnisse und konnten Arzneimittel herstellen. Sabine Scheller ist inzwischen ein Profi in der Ahnenforschung. Sie arbeitet auch im Vorstand des Landesvereins für Familienkunde mit. Für normale Hobby-Genealogen ist es jedoch nicht immer einfach, bis zu ihren familiären Wurzeln vorzustoßen. „Die zentralen Quellen für Nachforschungen seien Standesämter, Kirchenbücher und Archive“, sagt Wegele. „Man kann bis zum Dreißigjährigen Krieg kommen, danach wird die Recherche aber wesentlich aufwendiger.“

Auch Wegele hat schon Regalmeter von Archivmaterial durchforstet und die unterschiedlichsten Dokumente ausgewertet. Nach rund einem Jahrzehnt war er bis weit ins ausgehende Mittelalter vorgedrungen. Und auch er stieß eines Tages auf überraschende Ergebnisse. Den Schlüssel zu einem ganz neuen Tor fand er mit der Patriziertochter Susanne Jenisch, die 1606 in Augsburg geboren wurde und nach Nördlingen heiratete. „Sie ist meine direkte Vorfahrin“, sagt Wegele, der aus Tapfheim bei Donauwörth kommt. Weil Patrizierfamilien in der Regel untereinander Ehen schlossen, kam Wegele von da an mit seinen Nachforschungen schnell weiter. Er fand heraus, dass selbst Andreas Fugger der Reiche zu seinen Ahnen zählt. Dieser wiederum ist ein Onkel von Jakob Fugger dem Reichen, der heute wesentlich berühmter ist.
Leibeigene im Stammbaum entdeckt

Eine solche Ahnengalerie kann schon Respekt einflößen. „Das Ergebnis hat mich sehr überrascht und war ein Höhepunkt meiner Forschung“, sagt Wegele. Noch spannender als die Fugger findet er allerdings Vorfahren, die für die Geschichtsschreibung völlig unbedeutend sind.

In seiner Familie gab es im 16. und 17. Jahrhundert auch Leibeigene. Manfred Wegele sagt, „über die etwas herauszufinden, war viel schwieriger.“ Doch auch bei dieser Recherche wurde er fündig – in diesem Fall im Fürstlich Oettingen Wallersteinschen Archiv auf Schloss Harburg.

www.augsburger-allgemeine.de vom 28.09.2012

 

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Manfred Wegele

2. Vorsitzende:
Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV)

Landesvorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde (BLF)


 

Berichte ab 2011-2012

Ein Paradies

für Ahnenforscher

 

Auswanderer

Manfred Wegele

 

weitere Bilder
von Helmut Herreiner >>>

Buchvorstellung

Ortsfamilienbuch Unterringingen

Ortsfamilienbuch Unterringingen
KB Beginn 1575
Manfred Wegele


- auch erhältlich

bei der
Raiba Unterringingen


und bei der
Marktgemeinde Bissingen

 


Buchvorstellung pdf

 

 

Ortsfamilienbuchvorstellung

 

Hier weitere Bücher:

Zur frommen Erinnerung

-fromme Erinnerung

 

Ortsfamilienbuch
Mönchsdeggingen

Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
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