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Gemeindearchiv- Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen

Buchvorstellung

Die eigene Familiengeschichte erforschen

Manfred Wegele stellte Ortsfamilienbuch von Mönchsdeggingen vor

Vorstellung OVB Mönchsdeggingen

Mit dem Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen, verfasst von Manfred Wegele, wurde im Gasthaus „Zur Rose“ eine heimat- und familiengeschichtliche Fundgrube für das Südries und das angrenzende Kesseltal vorgestellt. Abgebildet sind von links: Autor Manfred Wegele, Karin Bergdolt (Dorfverein Mönchsdeggingen), Bürgermeister Karl Wiedenmann, Maria Hurler, Pfarrerin Ulrike Brödel und Armin Geiß.

Mönchsdeggingen (HER). Weit über seine Heimatregion hinaus ist der in Donaumünster, Gemeinde Tapfheim, wohnende Manfred Wegele durch seine ahnen- und familiengeschichtlichen Forschungen bekannt.
Er leitet nicht nur seit 20 Jahren den nordschwäbischen Forscherkreis der Ahnenforscher, sondern engagiert sich auch als Vorsitzender der Ahnenforscher in Bayern sowie im Regierungsbezirk Schwaben.

Nun hat der passionierte Forscher mit dem Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen ein Monumentalwerk herausgebracht, das mit seinen 986 Seiten, illustriert mit 247 Abbildungen, seinesgleichen sucht.

Im altehrwürdigen Gasthaus „Rose“, inmitten der Riesgemeinde gelegen, wurde das Buch nach den Jahrzehnte währenden Forschungen Wegeles nun vor vollem Saal den Besucherinnen und Besuchern präsentiert.
Die Zweite Vorsitzende des Dorfvereins Mönchsdeggingen, Karin Bergdolt, und Bürgermeister Karl Wiedenmann begrüßten die Interessierten aus Mönchsdeggingen und den umliegenden Orten sowie Familienforscher aus dem ganzen nordschwäbischen Bereich.
Besonders bedankte sich Manfred Wegele bei Pfarrerin Ulrike Brödel und deren Amtsvorgänger Pfarrer Bartels, denn die evangelischen Kirchenbücher Mönchsdeggingens waren für die ahnengeschichtlichen Forschungen über die Ortsfamilien sowie diejenigen aus den Nachbardörfern Merzingen und Ziswingen von besonderer Bedeutung.

Allerdings sind nicht nur die evangelischen Familien des im Jahre 1557 reformierten Ortes in dem Buch verzeichnet. Die Familienforscherin Maria Hurler aus Göllingen nämlich stellte Wegele die Daten der katholischen Familien des weit ins Kesseltal hinein reichenden katholischen Pfarrsprengels Mönchsdeggingen zur Verfügung, und Rolf Hoffmann überließ ihm die Unterlagen über die jüdische Ortsbevölkerung, welche die Gemeinde am Riesrand ebenfalls maßgeblich mit geprägt hat. So sind auch die katholischen Familien von Deggingen, Burg- und Untermagerbein, Schaffhausen, dem Reimertshof und Leitenhof, Thurneck, Merzingen, Ziswingen, Appetshofen, Hohenaltheim und Kleinsorheim mit aufgeführt.

Nach einem Überblick über die weiteren Quellenrecherchen, die ihn natürlich immer wieder auch in das fürstliche Archiv auf der Harburg und in das Staatsarchiv in Augsburg führten, erläuterte Manfred Wegele, dass Ahnenforschung immer auch ein Stück weit Heimatforschung bedeute. Jeder Familienforscher möchte schließlich auch über die Lebensverhältnisse der Vorfahren Bescheid wissen. Und so passt es, dass auch in diesem Ortsfamilienbuch ein ausführliches und reich bebildertes Kapitel über die Historie Mönchsdeggingens und seiner Nachbarorte vorangestellt ist, zu dem unter anderem der Sammler Armin Geiß durch seine reiche Postkarten- und Bildersammlung sowie auch der Dorfverein Mönchsdeggingen beitrugen.

<>Den Hauptteil bilden jedoch die Daten der 4049 erfassten Familien aus fünf Jahrhunderten Orts- und Familiengeschichte, die vom Jahre 1636 an aufgelistet wurden. Die Geburten wurden aus Datenschutzgründen bis 1925, die Eheschließungen bis 1945 und die Beerdigungen bis 1986 aufgenommen. Damit muss man kein Ahnenforscher-Profi mehr sein, um die eigene Ahnenreihe weit zurückverfolgen zu können und einen eigenen Familienstammbaum erstellen zu können, zeigte Wegele auf.> Den Hauptteil bilden jedoch die Daten
der 4049 erfassten Familien aus fünf Jahrhunderten Orts- und Familiengeschichte, die vom Jahre 1636 an aufgelistet wurden.
Die Geburten wurden aus Datenschutzgründen bis 1925, die Eheschließungen bis 1945 und die Beerdigungen bis 1986 aufgenommen. Damit muss man kein Ahnenforscher-Profi mehr sein, um die eigene Ahnenreihe weit zurückverfolgen zu können und einen eigenen Familienstammbaum erstellen zu können, zeigte Wegele auf.

„Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft. Wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen!“

Erhältlich ist das Buch für alle diejenigen Interessenten, die es nicht gleich nach der Präsentation erwarben, zum Stückpreis von 55 Euro beim Verfasser
Manfred Wegele, Zinckstr. 3,
86660 Tapfheim-Donaumünster,
Telefon 09070/1805,
oder über die Gemeindeverwaltung Mönchsdeggingen.

Titelseite Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen.

Titelseite Ortsfamilienbuch Mönchsdeggingen.

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Ortsansicht Mönchsdeggingen von Westen.

Ortsansicht Mönchsdeggingen von Westen.

Fotos: Helmut Herreiner  

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